Österreich 2015

Mein Cousin heiratet. Niki, mein Jahrgang, Freund meiner Kindheit, vergeben!

Und er lässt es krachen, hat mitten in den Bergen ein ganzes Schloss gemietet. Dazu noch Motto-Party – 20er Jahre.
10 Tage bei meiner Familie in den Alpen die mir richtig gut getan haben.
Die Luft, die Natur, die Menschen, das Gefühl zu Hause zu sein. Es war wie immer eine Drei-Länder-Tour: Österreich, Slowenien, Italien.

Es gibt keinen Bericht, nur ein paar Impressionen:

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Han Noi – Bangkok – Duisburg

Zugfahrt - Reisetagebuch...

Zugfahrt – Reisetagebuch…

Von Han Noi ging es per Flieger zurück nach Bangkok, wo ich mir noch ein mal die gesamte Palette der thailändischen Küche einverleibt und meine müden Knochen habe durchknacken lassen.

Filmriss, plötzlich in Duisburg. Es ist als ob die Zeit auf einmal still steht.

Von schweißtreibender tropischer Hitze in den Kühlschrank,

von Spitzhüten und Tragekörben zu langen Gesichtern und ALDI-Tüten

Es fühlt sich deplatziert an wieder zu Hause zu sein, ich war gerade so schön im Flow, Impressionen, Ortswechsel, treiben lassen, alles neu, wieder wieder weiter… nach ein paar tausend Kilometern will man einfach immer weiter…
die Reise war noch nicht wirklich zu Ende, und wenn eines fest steht, dann daß es weiter geht 😉

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Wieder in Han Noi…

Han Noi ist ein Gewirr aus Strassen, nicht vom Reissbrett, sondern ueber Jahrhunderte gewachsen. Herum um die Lage ehemaliger Handwerksgilden gibt es bis heute die selben traditionellen Strassenzuege in denen entsprechende Waren nach Gildenzugehoerigkeit angeboten werden. Gewuerze in einem Block, im naechsten Kleidung, danach Metallwaren usw. usf. Ein homogenes Labyrinth aehnlich einem Themanpark. Ueberall findet das Alltagsleben auf der Strasse statt. Es wird gemeinsam geraucht, gegessen, Bia Hoi getrunken, gefeilscht und asiatisches Schach gespielt. Es sind die 1000fachen kleinen Eindruecke in Han Noi die den Reiz ausmachen. Man sieht Dinge, die man sich in seinen wildesten Phantasien nicht haette vorstellen koennen, diese Eindruecke ziehen im Sekundentakt an einem vorbei wenn man sich am Strassenrand niederlaesst. Viel interessanter als touristische Ziele! Die ueberladenen Mopeds, Spitzhuete und Tragekoerbe, eigenwillige aus der Not geborene Konstruktionen aller Art, der irre Verkehr (eigenes Thema), die Gerueche der Strassenkuechen… hach…

Gestern einen super Abend verbracht mit ein paar Vietnamesen und Backpackern, Auswanderern und buntem Volk, was fuer eine illustre spontane Runde an Leuten, auf dem Dach eines Hochhauses eine wilde Paadie gefeiert, immer am Abgrund, und es grenzt an ein Wunder, dass niemand abgestuerzt ist!  Als ich nicht mehr konnte und gehen wollte kam ein Vietnamese, griff zum Abschied meinen Arm, und biss beherzt hinein! „So that you remember me!“, und dann musste ich ihm auch in den Arm beissen 😀
Ich werde diese Stadt wirklich vermissen, Han Noi hat es mir schwer angetan :(

Heute geht es leider weiter, wieder nach Bangkok, und bei dem Gedanken bald wieder zu Hause zu sein wird mir ganz anders, ich wuerde gerne noch ein paar Monate dran haengen…

Strassenecke im french-quater

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Ha Long

Es ist nicht übertrieben zu sagen, daß es eines der schönsten Naturerlebnisse meines Lebens ist.
Überall steigen steil dichtbewachsene Felsformationen aus dem grünen Wasser, in bizarren Formen. Fährt man mit der Dschunke hindurch verschieben sich die Formationen räumlich gegeneinander und erwachen zum Leben. Ein phantastischer Anblic k!
Angesehen von den Touri-Dschunken sieht man hier und da kleine handgetriebene Fischerboote und die obligatorischen fahrenden Händler…

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Han Noi

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Heute ging mir der Arsch fast auf Grundeis. Hätte nicht gedacht, daß der Verlust der Visa Karte mich so in Bedrängnis bringt, hatte ich doch noch meine EC Karte dabei… Ja von wegen! Portemonaie immer leerer, kein Geld aus keinem Automaten, Panik immer größer! Mit 5$ in der Tasche und unbezahltem Hostel in den Tag gestartet, wie ein irrer durch die Stadt gerammt und vergeblich versucht Geld zu ziehen, selbst bei der Nationalbank Kopfschütteln. Trotz anhaltender Unruhe Ho Chi Minhs Mausuleum besucht. Dagegen ist die Akropolis ein Furz, oder? Nach Ladenschluss der ketten Bank um 5 die rettende Info durch die Kollegen der deutschen Botschaft Hanoi, und die heisst Western Union! Geld deponiert, kann ich morgen einsacken, Puh, die Rettung!!!! Sonst hätte ich im Hostel die Zeche prellen und die letzten Tage auf der Strasse pennen müssen! Finanzstrom aus der Heimat, Lebensader! Han Noi gefällt mir viel besser als Saigon, ist mit schlanken 3mio Einwohnern ja quasi ein Dorf. Straßen eng, verstopft, verworren, die Leute entspannter als im Süden, das Klima kühler und schwüler. Nun habe ich entspannt die letzten 5$ in Curry und Bier investiert, yeah!

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